Das Wichtigste in Kürze
- Zwölf Alltagssituationen, vier Antwortstufen, Ergebnis sofort.
- Läuft komplett im Browser: keine Anmeldung, keine Speicherung, keine Cookies.
- Misst Muster und Kontrollverlust, nicht Bildschirmzeit.
- Kein medizinischer Test – bei starker Belastung hilft eine Beratungsstelle.
Selbsttest · Frage 1 von 12
Ich greife morgens als Erstes zum Handy, bevor ich aufstehe.
Der Test lädt im Browser. Wenn die Knöpfe nicht reagieren, ist JavaScript ausgeschaltet – dann lies die zwölf Fragen hier als Liste und schätze selbst ein.
- Ich greife morgens als Erstes zum Handy, bevor ich aufstehe.
- Ich entsperre das Handy, ohne ein Ziel zu haben.
- Aus „nur kurz nachsehen“ werden mehr als fünfzehn Minuten.
- Ich bin unruhig, wenn das Handy nicht in Reichweite ist.
- Ich schaue während eines Gesprächs auf den Bildschirm.
- Ich nutze das Handy beim Essen.
- Ich schlafe später als geplant, weil ich weiterlese oder weiterschaue.
- Der Bildschirm ist morgens mein Erstes und abends mein Letztes.
- Ich habe schon versucht, weniger zu nutzen, und es nicht durchgehalten.
- Ich langweile mich schnell und greife zum Gerät.
- Ich prüfe Nachrichten, bevor ich eine Aufgabe beginne.
- Nach langem Scrollen fühle ich mich schlechter als vorher.
01 — Wie der Handysucht-Test funktioniert
Wie der Handysucht-Test funktioniert
Der Test ist bewusst knapp gehalten: zwölf Situationen, die fast jeder kennt, in vier Stufen beantwortet – nie, selten, oft, fast immer. Jede Antwort zählt null bis drei Punkte, am Ende stehen 0 bis 36 Punkte und eine Einordnung in vier Bereiche.
Die Fragen stammen aus der Praxis, nicht aus einem Fragebogen-Katalog. Sie fragen genau die Momente ab, in denen der Griff zum Handy ohne Entscheidung passiert: morgens vor dem Aufstehen, in Gesprächen, am Esstisch, in der Warteschlange. Wer es ausführlicher mag, findet in Handysucht erkennen die Anzeichen und ihre Ursachen erklärt.
02 — Was der Test nicht kann
Was der Test nicht kann
Er misst nicht, wie viele Stunden du am Bildschirm hängst – das ist ohnehin die schwächste aller Kennzahlen. Zwei Menschen mit derselben Bildschirmzeit können völlig unterschiedlich damit umgehen. Entscheidend ist, ob du noch entscheidest, wann Schluss ist.
Er erkennt auch keine Ursachen. Wer abends scrollt, weil er nicht schlafen kann, hat ein anderes Thema als jemand, der aus Langeweile greift. Das Ergebnis ist ein Anfang, kein Abschluss.
03 — Was du mit dem Ergebnis machst
Was du mit dem Ergebnis machst
Egal, wo du landest: Fang mit einer einzigen Regel an, die du sicher durchhältst. Die bildschirmfreie Stunde vor dem Schlafen ist für die meisten der wirksamste Einstieg, weil Schlaf und Tagesbeginn direkt daran hängen.
- Unauffällig (0–8): Probiere trotzdem eine der drei Grundregeln aus – nicht weil du sie brauchst, sondern weil sie den Unterschied zeigen.
- Grenzbereich (9–17): Der beste Zeitpunkt, etwas zu ändern. Die Auslöser sind noch klar erkennbar, eine neue Regel hält meist sofort.
- Deutliches Muster (18–26): Beginne mit einer Regel und arbeite die zwölf Schritte der Reihe nach durch.
- Stark ausgeprägt (27–36): Nimm dir einen Schritt pro Woche, rede mit jemandem darüber – und hol dir Unterstützung, wenn dich die Situation belastet.
Das vollständige Programm, der 7-Tage-Reset, steht in „Gehirn im Flugmodus“: Tag für Tag eine Veränderung, mit einer kurzen Beobachtung dazu.
04 — Häufige Fragen
Häufige Fragen
01Ist das ein medizinischer Handysucht-Test?+
Nein. Es ist eine Selbsteinschätzung mit zwölf Alltagssituationen. Eine Diagnose kann nur eine Fachperson stellen, und Handysucht ist ohnehin keine anerkannte Diagnose, sondern eine problematische Nutzung.
02Werden meine Antworten gespeichert?+
Nein. Der Test läuft vollständig in deinem Browser. Es gibt keine Anmeldung, keine Übertragung, keine Cookies und keine Auswertung auf einem Server.
03Was bedeutet die Punktzahl?+
Sie zählt, wie viele der typischen Muster bei dir vorkommen. Zwölf Fragen mit vier Stufen ergeben 0 bis 36 Punkte: bis 8 unauffällig, bis 17 Grenzbereich, bis 26 deutliches Muster, darüber stark ausgeprägt. Hohe Werte sind ein Anlass hinzusehen, kein Befund.
04Was mache ich mit dem Ergebnis?+
Wenn du im Grenzbereich oder darüber liegst, beginne mit einer Regel, die du sicher durchhältst – zum Beispiel die bildschirmfreie Stunde vor dem Schlafen. Der vollständige Weg steht im Ratgeber „Handysüchtig – was tun?“ und als 7-Tage-Reset im Buch.
05Gibt es den Test auch für Kinder und Jugendliche?+
Die zwölf Fragen sind für Erwachsene formuliert, lassen sich aber gemeinsam mit Jugendlichen durchgehen. Für Kinder gibt es keine seriöse Selbsttest-Variante; dort ist das Gespräch mit Eltern, Schule oder einer Beratungsstelle der bessere Weg.
